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Lesung mit Katharina Prünte, begleitet von ihrem Mann Lothar, dem Sänger ELPI

Do., 25. Juni

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Schloss Metzelthin

Katharina Prünte hat den zweiten Band ihrer Familienbiografie geschrieben, es geht nun um ihre Mutter Traudel zwischen DDR und BRD, in den Zwängen einer gewalttätigen Ehe in den 60er und 70er Jahren. Wird sie ein eigenständiges Leben wagen?

Lesung mit Katharina Prünte, begleitet von ihrem Mann Lothar, dem Sänger ELPI
Lesung mit Katharina Prünte, begleitet von ihrem Mann Lothar, dem Sänger ELPI

Zeit & Ort

25. Juni 2026, 19:00 – 21:00

Schloss Metzelthin, Dorfstraße 32, 16845 Wusterhausen/Dosse, Deutschland

Über die Veranstaltung


Katharina Prünte tritt mit ihrem unabhängigen Verlag , den sie im Januar 2025 gegründet hat, für freie Autoren ein und den großen Verlagen entgegen, die 80% des Marktvolumens unter sich aufteilen. Das wachsende und abwechslungsreiche Programm des Prünte-Verlags können Sie diesem Link entnehnmen: https://pruente-verlag.de/ 


Im letzten Jahr hat die Bonner Autorin Katharina Prünte aus ihrem ersten biografischen Roman gelesen.

Bei den Veranstaltungen und Lesungen (z. B. zu ihrem Roman "Traudel – Die Fremde so nah") singt und begleitet ihr Ehemann Lothar die Abende. Er ist vielen auch unter seinem Künstlernamen ELPI als Sänger bekannt. In diesem Jahr liest Katharina Prünte aus ihrem zweiten Band, der dort beginnt, wo der erste Band endet, in Neuzelle im Berliner Haus.


Er erzählt die Geschichte von Traudel, der Mutter der Verfasserin und Tochter von Käthe, der Protagonistin des ersten Bandes. 


Von den Sehnsüchten, Enttäuschungen, Prüfungen und der Entwicklung einer jungen Frau, die entscheidet, dem gefühlten Gefängnis des DDR-Regimes zu entfliehen und sich voller Hoffnung in ein freies Land begibt. 


Den Zwängen der aufstrebenden Gesellschaft der BRD gehorchend, gerät sie in ein Gefängnis bestehend aus häuslicher Gewalt, Abhängig- und Hörigkeit, dem Schicksal vieler Frauen der 60er / 70er Jahre geprägt von Traumata, die der 2. Weltkrieg, neben vielen anderen Problemen, hinterlassen hat.


Die Alkoholexzesse ihres Mannes, seine ungezügelte Promiskuität und die drohende Gefahr für die Unversehrtheit der Tochter sind für den Leser kaum auszuhalten. Ihr Verhalten ist nicht zu verstehen und macht sie fast zu einer naiven und einfältigen Person. Man erwartet bei jeder Eskapade einen Schlussstrich ihrerseits und ist entsetzt über ihre stoische Leidensfähigkeit. Die Angehörigen sind ebenso entsetzt wie unfähig ihr zu helfen, stattdessen wird sie noch darin bestärkt, dass dieses Verhalten ihres Mannes einem Trauma geschuldet ist, und er Nachsicht verdient. Erst als sie sieht, wie eine Verwandte sich durchsetzt und ihren Mann verlässt, erkennt sie ihre Möglichkeiten.


Ein heute immer noch geltendes Muster, was in einer aufgeklärten, emanzipierten Gesellschaft unmöglich scheint, aber die Frauenhäuser, Jugendämter und Kinderheime lassen leider einen anderen Schluss zu.

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